Wassily Kandinsky und der Impressionismus

Der Maler Wassily Kandinsky lebte von 1866 bis 1944. Geboren wurde er in Moskau als Sohn einer wohlhabenden Familie, auch erhielt er schon früh Zeichen- und Malunterricht. Die Werke von Wassily Kandinsky ab 1896, sind von verschiedenen Künstlern wie etwa Paul Klee beeinflusst worden. Heute gilt Wassily Kandinsky als Vertreter des Impressionismus.

Der Impressionismus wurde zu seiner Entstehung verachtet, da diese Malweise gegen die damaligen Regeln der Kunst verstieß. Heute sehen einige Kunstexperten im Impressionismus den Beginn der modernen Malerei, weshalb Werke impressionistischer Maler wie etwa Claude Monet oder Wassily Kandinsky heute oft in modern gestalteten Gebäuden und Einrichtungen zu finden sind. Typisch für impressionistische Bilder ist, dass Formen aller Art dem Betrachter als verwischt und unscharf erscheinen. Farben bekommen eher eine sekundäre Bedeutung, so sind Dinge oft heller oder dunkler gemalt als sie wirklich sind, oder es wurden neue Kontraste geschaffen, de facto erschafft der Maler seine eigenen Welt. Durch diese Aspekte soll erreicht werden, dass jeder Betrachter das Werk aus seinem eigenen, individuellen Blickwinkel betrachtet.

Kandinsky gab Farben einen Klang

Das besondere an den Werken von Wassily Kandinsky ist, dass er Farben verschiedenen Klängen zugeordnet hat und seine Werke stets mit Kompositionen verglich. So war die Farbe Gelb bei ihm beispielsweise ein sehr hoher Klang, außerdem sprach er von leisen oder lauten Farben. Die Werke der Reihe „Composition“ sind stark von dieser Denkweise beeinflusst.

Amedeo Modigliani: Ein Maler mit Nachruhm

Amedeo Modigliani wird heute als einer der außergewöhnlichsten Maler nicht nur seiner Zeit, sondern generell, gehandelt. Dies ist einerseits auf dessen wenig dokumentiertes Leben zurückzuführen, aber auch auf seine Hauptmotive: Amedeo Modigliani malte hauptsächlich Aktportraits. Heute ein Klassiker unter Freunden von Antiquitäten, waren diese Bilder zu seiner Zeit, dem ausgehenden 19. Jahrhundert und dem anbrechenden 20. Jahrhundert, ein absoluter Skandal.

Modigliani – zwischen Akt und Kubismus

Amedeo Modigliani war Italiener und lebte von 1884 bis 1920, als er an Tuberkulose im Alter von nur 35 Jahren starb. Modigliani war Italiener, wirkte aber in Paris, wo er unter anderem auch dem spanischen Maler Pablo Picasso begegnete. Die Werke von Amedeo Modigliani, welche heute sehr edle Antiquitäten sind, orientieren sich im Stil auch an denen Picassos. Lang gezogene Formen, und ausdruckslose Gesichter sowie eher dunkle Farben in Gemälden und Aktbildern weisen klar auf eine Anlehnung an den Kubismus hin. Der Kubismus, welcher zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand, ist ganz klar eine Stilrichtung bei Bildern, welche heutzutage als Antiquitäten gehandelt werden. Vertreter hier sind ebenfalls Picasso, aber auch Juan Gris und Robert Delauney.

Amedeo Modigliani selbst lehnte sich jedoch nur an diesen Stil an, jedoch sind auch seine Werke klar als typische Antiquitäten anzusehen. Man findet sie neben Ausstellungen und Museen oft an Orten, welche auf eine gewisse Nostalgie mit Hilfe von Antiquitäten ausgelegt sind wie etwa Hafenkneipen.

Grafiken von Friedensreich Hundertwasser

Friedensreich Hundertwassser ist mit Sicherheit einer der interessantesten Künstler des Zwanzigsten Jahrhunderts – in der breiten Öffentlichkeit ist besonders sein architektonisches Schaffen bekannt. Das liegt am Stil und an der spektakulären Gestaltung, die für einiges Aufsehen gesorgt hat. Dabei wird oft übersehen, dass Friedensreich Hundertwasser auf diversen Bereichen der Kunst tätig war – von der Grafik bis zum Film. Seinen individuellen Stil hat er sich in allen Disziplinen bewahrt und nicht gescheut, mit den Konventionen zu brechen und eigene zu erschaffen. Bei der Grafik war Hundertwasser stets darauf bedacht, auch den Entwicklungsprozess für den Betrachter zu dokumentieren. Details darüber finden sich auf der Rückseite der Originalwerke, wo Hundertwasser für jede Grafik genaue Details festgehalten hat – Auflage, Titel, Seriennummer, Angaben über Farbvariationen und sogar die Namen der Drucker und Papierfabrikanten.

Hundertwasser Grafiken – nur in kleiner Auflage

Es gibt von jeder Grafik unterschiedliche Varianten, die sich in der Farbgebung voneinander unterscheiden und nur in kleinen Stückzahlen gefertigt wurden – auf diese Weise hat Hundertwasser versucht, die Maschine und die industrielle Fertigung zu überlisten. Weitere Informationen finden sich am Rand der Vorderseite – hier wurde durch Hundertwasser die eigenständige Arbeit der Techniker und Drucker honoriert, indem er seine und fremde Leistungen an der Grafik durch nummerierte Quadrate und Punkte darstellte. Mit all diesen Versuchen versuchte er, die Individualität jedes Entstehungsprozesses deutlich zu machen – und hat Kunstwerke geschaffen, bei denen die Grafik mehr ist als eine reine Kopie seiner Originale.

Gemälde von Edward Hopper

Edward Hopper (1882 – 1967) war einer der bedeutendsten Vertreter der Kunst des Amerikanischen Realismus im 20. Jahrhundert. Hopper studierte Malerei und Illustration in New York, musste sich aber lange als Illustrator und Gerichtszeichner durchschlagen, bevor er von seiner Kunst leben konnte. Der Durchbruch kam 1924 mit einer Ausstellung im Brooklyn Museum of Art. Im selben Jahr verkaufte er sein zweites Gemälde. Preis: 100 Dollar. Von nun an begann der Stern Edward Hoppers zu steigen. Der Maler fand zu seinen Themen und zu seiner ganz eigenen Betrachtungsweise der Welt. Kaum ein anderer Maler hat durch seine Kunst unsere Sicht auf den modernen Menschen so beeinflusst wie Edward Hopper.

Hopper’s Nighthawks – eine Szene für die Ewigkeit

Edward Hopper ist ein Maler der Großstadt und der Einsamkeit. Er hat es mit seiner Kunst auf nahezu magische Weise verstanden, durch die Darstellung von Menschen in alltäglichen Situationen an die Grundfragen unserer Existenz zu rühren. Man beginnt sofort, über die dargestellten Personen nachzudenken. Wer sind diese Menschen? In welcher Beziehung stehen sie zueinander? Und wie hat Edward Hopper es geschafft, sie auf so undramatische Weise so isoliert wirken zu lassen?

Hopper-Ausstellungen brechen Rekorde. Hoppers Kunst ist unzählige Male zitiert worden. Nur ein Beispiel für viele: Jeder, der Hitchcocks Film Psycho kennt, kennt auch Edward Hopper, denn Hitchcock nahm sein Gemälde House by the Railroad zum Vorbild von Bates Motels.

Worauf sollte man beim Ölgemälde Ankauf achten?

Beim Ölgemälde Ankauf geht es zuerst einmal nach dem eigenen Geschmack und der Frage: „Habe ich die Wände für ein solches Gemälde?“ Ein Wandbild wirkt durch seine Größe und durch die freie Fläche um das Bild herum. Das Sujet und die Kunstrichtung orientiert sich dabei an der übrigen Möblierung. Ist das Bild eher klein, wirkt es am besten mit anderen Bildern zusammen, die dann als Komposition wieder eine entsprechend große Fläche der Wand einnehmen.

Tipps zum Ölgemälde Ankauf

Hat man nicht einige Semester Kunstgeschichte studiert, wird es schwerfallen ein Ölgemälde hinsichtlich seiner Qualität zu beurteilen, aber es gibt einige Tipps die man beachten kann und die auch dem ungeschulten Laienauge beim Ölgemälde Ankauf helfen können.

So schützt man sich vor Fälschungen

Zurzeit werden in Asien unzählige Kopien von Ölgemälde zum Ankauf in Europa angefertigt. Wie immer erkennt man diese Massenware an der minderwertigen Qualität. Die verwendeten Farben wirken matschig und es fehlt an der für Ölgemälde so typischen Leuchtkraft. Das liegt daran, dass keine teuren Künstlerfarben mit einem hohen Anteil natürlicher Pigmente verwendet wurden, sondern billigste Ölfarbe die mit wesentlich geringerem Pigmentanteil hergestellt wurde. Die Malweise ist meist schlampig und bei den meisten Bildern fehlt der typische Überzug aus Firnes, der die Farben schützt und vor dem Ausbleichen bewahrt.

Auf Originale achten

Das Wichtigste beim Ölgemälde Ankauf ist jedoch das Wort „Original“. Kann ihnen der Verkäufer nicht zusichern, dass es sich um ein Original handelt wird es in der Regel auch keines sein. Erst ein handgemaltes Unikat gibt ihnen beim Ölgemälde Ankauf die Gewissheit, dass es nicht auch beim Nachbarn an der Wand hängt. Deshalb, warum nicht einmal beim Ölgemälde Ankauf einen jungen Künstlers berücksichtigen, der sich vielleicht noch keinen Namen gemacht hat? Sehr viel teurer ist der auch nicht, aber man hat immerhin die Chance das sich das Ölgemälde zu einer echten Kapitalanlage mausert.

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