Abstrakter Expressionismus

Die als Abstrakter Expressionismus bekannte Stilrichtung in der Malerei nahm ihren Anfang etwa um 1940, also noch während des Zweiten Weltkriegs. In Europa erreichte er seinen Höhepunkt zwischen 1950 und 1960.

Vorbild Amerika

Der Trend entstand zunächst in Amerika und wurde von der New York School populär gemacht. Begünstigt wurde die Entwicklung in Amerika auch durch die Zuwanderung vieler europäischer Künstler, die dem Nazi Regime und seiner Verdammung moderner Kunst zu entfliehen versuchten.

Abstrakter Expressionismus – Ausleben der Spontaneität

Die Kunstrichtung Abstrakter Expressionismus vermittelt sich dem Betrachter durch eine symbolische Formsprache, die verschiedenen Emotionen zu Bild bring, die auf den Künstler in einem gegebenen Moment einströmen. Der Abstrakte Expressionismus lebt durch das Gefühl des Künstlers, seine Intuition und Spontaneität. Perfektion und Vernunft sind zum Erschaffen dieser Bilder unwesentlich und treten in den Hintergrund.

Innerhalb des Abstrakten Expressionismus findet man verschiedene Techniken. Zu den bekanntesten gehört das „Drip-Painting“, das von Jackson Pollack eingesetzt wurde. Zu erwähnen ist auch das sogenannte „Colour-Field-Painting“ und das „All-Over-Painting“. Einige der wichtigsten Vertreter dieser Stilrichtung sind William Baziotes, Hans Hoffman und Clyfford Still.