Bauhaus

Bauhaus – Verbindung von Handwerk, Kunst und Technik

1919 gründete Walter Gropius seine Kunstschule Bauhaus, die unter dem Einfluss der Nationalsozialisten 1933 schließen musste. Das Ziel war eine Verbindung von Handwerk, Kunst und Technik. In dieser interdisziplinären Schule sollte eine neue Formsprache gefunden werden. Man wollte ein Design im Bauhaus schaffen, welches der industriellen Herstellung gerecht wurde. Es folgte daher eine Ablehnung des Historismus, der von der Moderne abgelöst werden sollte.

Stattdessen sollten neue Produkte entstehen, die ästhetisch und funktionell zugleich sein sollten. Die Arbeiten des Bauhauses waren eine Synthese aus mehreren verschiedenen Stilrichtungen. Eine neue Sachlichkeit und Funktionalität dominierten unter anderem das Design des Bauhauses – die Funktion bestimmte die Form.

Funktionale Ästhetik

Charakteristisch für die Stilrichtung Bauhaus war die Ablehnung von Ornamenten und Dekor. Vielmehr sollte eine klare und funktionale Formsprache gefunden werden. Als bekanntestes Möbelstück gelten die Stahlrohrstühle, die in den 20er Jahren von Marcel Breuer entworfen wurden. Möbel, die in der Zeit des Bauhaus entworfen wurden, waren oft von Schlichtheit und Funktionalität geprägt. Bauhaus Antiquitäten gelten als Klassiker, die bis heute als Inbegriff von modernem Design gelten.