Jugendstil

Die kunstgeschichtliche Epoche des Jugendstils, die zeitgeschichtlich um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert einzuordnen ist, ist in erster Linie geprägt durch viele geschwungene Linien wie auch durch flächendeckende, florale Ornamente und durch die Aufgabe von symmetrischen Formen.

Ein Begriff – verschiedene Strömungen

Der Begriff „Jugendstil“ wurde hauptsächlich in Deutschland geprägt, in anderen Ländern wurden andere Bezeichnungen für diese Epoche verwendet. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Jugendstil keine geschlossene Bewegung war, sondern lediglich verschiedene Strömungen innerhalb Europas beschreibt. Bezeichnend für den Jugendstil sind zum einen florale zum anderen eher abstrakte Elemente bei Kunstwerken, Möbelstücken und Gebäuden.

Jugendstil – Natur als Quelle der Inspiration

Die verschiedenen Künstler legten allerdings allesamt Wert auf die Dekoration von großen Flächen, beispielsweise durch zahlreiche Ornamente, des Weiteren waren wertvolle und qualitativ hochwertige Materialien sehr wichtig für die Künstler. Außerdem wurden Formen, die direkt von der Natur abgeleitet wurden, zu einem entscheidenden Stilmittel der Epoche. So sind zum Beispiel Anklänge an Gräser, Ranken oder an Wasser keine Seltenheit bei den verschiedenen Werken aus dem Jugendstil.