Neue Sachlichkeit

Die Neue Sachlichkeit ist eine Kunstepoche Anfang des 20. Jahrhunderts. Oft wird sie mit dem Zeitraum der Weimarer Republik gleichsetzt. Sie entstand zum Ende des 1. Weltkrieges und endete mit den Anfängen des Nationalsozialismus. Die Künstler setzten sich mit der Vergangenheit auseinander und einige entwickelten sich aber in die Richtung der Kunstepoche des Nationalsozialismus.

Neue Sachlichkeit – Neue Schlichtheit

Diese Epoche zählt zu den Wenigen, die sich in Strömungen unterteilen lassen. Der Verismus setzt sich mit der Gesellschaft sozialkritisch auseinander. Der Klassizismus wird vor allem bei Gemälde, durch die Verwendung traditioneller Maltechniken, in den Vordergrund gesetzt. Der Magische Realismus gilt als eine Brücke zum nachfolgenden Surrealismus. Bekannte Vertreter der Neue Sachlichkeit sind Grethe Jürgens, Felix Nussbaum und Rudolf Wacker. Typische Merkmale dieser Kunstepoche sind die Schlichtheit, Sachlichkeit und die Auseinandersetzung mit der politischen Realität. Kunstwerke wurden somit frei von Emotionalität dargestellt. Vor allem wurden alltägliche Geschehnisse dargestellt, diese dann aber sehr detailgetreu.