Pop Art

Ursprungsland USA

Die Ära der Pop Art begann in den 1960er Jahren und wurde in der Folgezeit zur vorherrschenden künstlerischen Ausdrucksform Europas und Amerikas. Voneinander weitgehend unabhängig entstanden die Wurzeln dieser Stilrichtung in den USA und in Großbritannien.
Die Darstellung erfolgt großformatig über Grafik und Plakatierung. Daneben werden auch Skulpturen geschaffen. Die dargestellten Motive stammen zumeist aus der Welt des Konsums, der Werbung, des Films und sonstiger Medien. Häufig werden auch Alltagsgegenstände verwendet.

Pop Art als Ironisierung der Konsumgesellschaft

Diese Bereiche stehen auch thematisch im Vordergrund. Die Konsumgesellschaft wird überwiegend auf ironische Weise gefeiert. Die Pop Art-Künstler verfremden ihre Motive mit Hilfe analoger und zunehmend auch digitaler Werkzeuge. Als Folge setzen sie oft kontrastreiche und satte Farben ein, verwenden Fotografien als Grundlage ihrer Werke und arbeiten überdimensional. Die Pop Art wird oft als „Anti-Kunst“ verstanden. Der bis dato vorherrschenden betont intellektuellen und abstrakten Kunst, sollte eine greifbare, populäre Alternative gegenüber gestellt werden. Herausragende Stilmittel sind comichafte Darstellungen, Outlines, Polka Dots und die Reduzierung auf Primärfarben, sowie Weiß-, Schwarz- und Grautöne. Die bekanntesten Vertreter der Pop Art sind Andy Warhol und Roy Lichenstein.