Surrealismus

Surrealismus – Die Entdeckung des Unbewussten

Zu einer der großen und prägenden künstlerischen Stilepochen des zwanzigsten Jahrhunderts gehört der Surrealismus. Die im wörtlichen Sinne überreale Malerei ist gewissermaßen die künstlerische Umsetzung der psychologischen Erkenntnisse und Spekulationen seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. So begeben sich viele der Künstler auf den Spuren Sigmund Freuds in die Welt der Traumbilder. In Malern wie dem deutschen Max Ernst, dem Belgier René Magritte oder dem schrillen spanischen Malerfürsten Salvador Dali fand die Bewegung einige ihrer Hauptvertreter.

Bizarre Bilderwelten

Die Bildwelten des Surrealismus sind oft fantastisch, manchmal spektakulär und zuweilen bizarr. Allen voran repräsentiert etwa Salvatore Dali den Prototyp des exzentrischen Malerfürsten. Der Surrealismus entstand unter der Prämisse das Innere des Menschen zu entdecken oder neu auszuloten, quasi hinter die Pforten der Wahrnehmung zu schauen um ein Wort des Schriftstellers Aldous Huxley zu verwenden. Natürlich besteht in der Malerei des Surrealismus ein starker Bezug zur gesamten Drogenwelt. Diese wurde teilweise gerade entdeckt oder experimentell ausgelotet. Ein jeder Betrachter muss schließlich für sich selbst eine Einordnung des Werts dieser Kunst für sich vornehmen.