Symbolismus

Die Kunstepoche des Symbolismus fand Ende des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. Durch die Weltausstellung in Paris kam diese Kunstepoche in ganz Europa an. Die Künstler der damaligen Zeit vermissten in den vorangegangen Epochen einige Elemente, die sie in diese Kunstrichtung einbauten oder eben nicht anwandten.

Symbolismus als Gegenpol zur Romantik

Zu den bekanntesten Vertretern dieser Zeit zählen neben Ferdinand Hodler, Arnold Böcklin auch Edvard Munch und Max Klinger. Einige dieser Vertreter gelten auch als Vorboten für die Epoche des Surrealismus. Die Künstler wollten eine höhere Detailtreue in ihren Werken schaffen, dafür aber auf die Verklärtheit der Romantik verzichten. Der Symbolismus hatte vor allem Objekte des Mystischen als Inhalt. Die Symbole für Reinheit, wie Engel oder religiöse Motive stehen im Kontrast mit den Symbolen des Dunklen: Krankheit, Sünde und Tod. Diese Elemente wurden vorwiegend in den Kunstwerken der einzelnen Maler aufgenommen und düster oder hell – je nach Art – dargestellt.