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Aquarelle von Paul Klee

Paul Klee – einer der herrausragensten Künstler des 20. Jahrhunderts. Vor allem bekannt durch sein Mitwirken bei der Künstler- und Redaktionsgruppe ‚Der Blaue Reiter‘ lässt sich Paul Klee keiner Stilrichtung direkt zuordnen – seine Werke entstammen sowohl dem Expressionismus als auch anderen Stilen wie Kubismus oder Surrealismus. Er begann bereits in den 20er Jahren mit der Ausstellung seiner Kunst, doch vor allem seine Aquarelle sind besonders zu betonen.

Paul Klee – stilsicher in Expressionismus, Kubismus oder Surrealismus

Paul Klee begann bereits zu Beginn seiner Schaffensperiode damit, seine Technik auf das Aquarell zu lenken. Besonders hervorstechend ist dabei sein Stil, der sich vor allem in geometrische Formen in jeglicher Zusammenstellung ausdrückt, dabei häufig in einer außerordentlich abstrakten Art und Weise. Am beliebtesten sind hierbei unter anderem seine Engelmotive, zum Beispiel das Werk ‚Daemonie‘ (1939, Aquarell auf Karton). Nicht immer waren seine Kunstwerke farbig; in der Sammlung Paul Klees findet sich beispielsweise eine Aktzeichnung mit Bleistift und Aquarell auf Papier.
Wer sich ein Bild machen möchte vom Leben und Wirken Paul Klees, der kommt im Großen und Ganzen nicht an einem Aquarell des Künstlers vorbei. Durch ihre Vielseitigkeit und ihre Ausdruckskraft sind sie sicher als die wichtigsten Werke von Paul Klee zu betrachten.

Expressionismus

Der Expressionismus – Aufrütteln der Seele

Der Expressionismus ist ein Kunststil, der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entstand, seine Hochzeit in den Jahren von 1905 – 1923 hatte und heute als Aufbruch in die Moderne gilt. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort „expressio“ ab, das für Ausdruck steht.
Diese Form der Kunst entstand als Gegenpol zum Naturalismus und war eine Form des Aufbegehrens von Künstlern gegen die Bürgerlichkeit und ihre Zeit im Allgemeinen. Man vertrat den Ansatz, der Mensch sei im Chaos entstanden und die Welt ohne jede Moral.
Um aufzurütteln und aufzuwühlen malten die Künstler des Expressionismus deshalb oft abstrakt und mit starken, auffallenden Farben. Sehr bekannt mit ihren Bildern wurden beispielsweise August Macke und Edvard Munch.

Expressionismus in der Literatur

Auch in der Literatur gab es eine expressionistische Strömung. Als Vorbild vieler Autoren gilt das Werk Friedrich Nietzsches. Hier herrschten genauso negative Gefühle und der Umgang mit ihnen vor. Zentrales Thema ist oft der Erste Weltkrieg, der viele der Künstler entscheidend beeinflusste. Abschließend sei zu erwähnen, dass das markanteste Stilmittel des Expressionismus die negative Grundhaltung seiner Künstler ist.