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Aquarelle von Paul Klee

Paul Klee – einer der herrausragensten Künstler des 20. Jahrhunderts. Vor allem bekannt durch sein Mitwirken bei der Künstler- und Redaktionsgruppe ‚Der Blaue Reiter‘ lässt sich Paul Klee keiner Stilrichtung direkt zuordnen – seine Werke entstammen sowohl dem Expressionismus als auch anderen Stilen wie Kubismus oder Surrealismus. Er begann bereits in den 20er Jahren mit der Ausstellung seiner Kunst, doch vor allem seine Aquarelle sind besonders zu betonen.

Paul Klee – stilsicher in Expressionismus, Kubismus oder Surrealismus

Paul Klee begann bereits zu Beginn seiner Schaffensperiode damit, seine Technik auf das Aquarell zu lenken. Besonders hervorstechend ist dabei sein Stil, der sich vor allem in geometrische Formen in jeglicher Zusammenstellung ausdrückt, dabei häufig in einer außerordentlich abstrakten Art und Weise. Am beliebtesten sind hierbei unter anderem seine Engelmotive, zum Beispiel das Werk ‚Daemonie‘ (1939, Aquarell auf Karton). Nicht immer waren seine Kunstwerke farbig; in der Sammlung Paul Klees findet sich beispielsweise eine Aktzeichnung mit Bleistift und Aquarell auf Papier.
Wer sich ein Bild machen möchte vom Leben und Wirken Paul Klees, der kommt im Großen und Ganzen nicht an einem Aquarell des Künstlers vorbei. Durch ihre Vielseitigkeit und ihre Ausdruckskraft sind sie sicher als die wichtigsten Werke von Paul Klee zu betrachten.

Amedeo Modigliani: Ein Maler mit Nachruhm

Amedeo Modigliani wird heute als einer der außergewöhnlichsten Maler nicht nur seiner Zeit, sondern generell, gehandelt. Dies ist einerseits auf dessen wenig dokumentiertes Leben zurückzuführen, aber auch auf seine Hauptmotive: Amedeo Modigliani malte hauptsächlich Aktportraits. Heute ein Klassiker unter Freunden von Antiquitäten, waren diese Bilder zu seiner Zeit, dem ausgehenden 19. Jahrhundert und dem anbrechenden 20. Jahrhundert, ein absoluter Skandal.

Modigliani – zwischen Akt und Kubismus

Amedeo Modigliani war Italiener und lebte von 1884 bis 1920, als er an Tuberkulose im Alter von nur 35 Jahren starb. Modigliani war Italiener, wirkte aber in Paris, wo er unter anderem auch dem spanischen Maler Pablo Picasso begegnete. Die Werke von Amedeo Modigliani, welche heute sehr edle Antiquitäten sind, orientieren sich im Stil auch an denen Picassos. Lang gezogene Formen, und ausdruckslose Gesichter sowie eher dunkle Farben in Gemälden und Aktbildern weisen klar auf eine Anlehnung an den Kubismus hin. Der Kubismus, welcher zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand, ist ganz klar eine Stilrichtung bei Bildern, welche heutzutage als Antiquitäten gehandelt werden. Vertreter hier sind ebenfalls Picasso, aber auch Juan Gris und Robert Delauney.

Amedeo Modigliani selbst lehnte sich jedoch nur an diesen Stil an, jedoch sind auch seine Werke klar als typische Antiquitäten anzusehen. Man findet sie neben Ausstellungen und Museen oft an Orten, welche auf eine gewisse Nostalgie mit Hilfe von Antiquitäten ausgelegt sind wie etwa Hafenkneipen.

Kubismus

Auflösung des Motivischen

Mit seinem Gemälde „Les Demoiselles d’Avignon“ begründete Pablo Picasso 1907 den Kubismus als neue Kunstrichtung, für die die Auflösung von Motiven in mehr oder weniger geometrische Figuren grundlegend war. Der vorher im Impressionismus und Fauvismus noch relativ großen Abhängigkeit des Künstlers von den Vorgaben des Motivs wurden das kreative Potential und die Eigenständigkeit des Künstlers entgegengesetzt. Braque, Gris, Delaunay und andere entwickelten diese Strömung weiter in Richtung Abstraktion. In unterschiedlichem Grad war eine Gegenständlichkeit vielfach weiterhin vorhanden, so hat etwa Picasso zahlreiche Porträts angefertigt, die trotz deutlich kubistischer Anlage ihren Zweck durch einen frappierenden Wiedererkennungseffekt erfüllen. Das zunächst expressionistische Werk Kandinskys erfuhr dagegen unter dem Einfluss des Kubismus eine totale Abstraktion.

Kubismus – Einfluss auf Malerei und Architektur

Der Kubismus beeinflusste lange Zeit Malerei, Grafik, Skulptur und Architektur und hat bis heute Auswirkungen auf alle Arten von Design.

Der synthetischen Kubismus, wie ihn vor allem Picasso vertrat, ist durch eine ganzheitliche Betrachtungsweise gekennzeichnet, die ein Motiv von allen Seiten erfasst und darzustellen sucht. Daher zeigen die typischen Gemälde dieses Genres mehrere Perspektiven auf einmal (deutlich zum Beispiel in dem berühmten Porträt „Weinende Frau“ von 1937), weshalb von ihnen eine besondere Faszination ausgeht.