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Worauf sollte man beim Ölgemälde Ankauf achten?

Beim Ölgemälde Ankauf geht es zuerst einmal nach dem eigenen Geschmack und der Frage: „Habe ich die Wände für ein solches Gemälde?“ Ein Wandbild wirkt durch seine Größe und durch die freie Fläche um das Bild herum. Das Sujet und die Kunstrichtung orientiert sich dabei an der übrigen Möblierung. Ist das Bild eher klein, wirkt es am besten mit anderen Bildern zusammen, die dann als Komposition wieder eine entsprechend große Fläche der Wand einnehmen.

Tipps zum Ölgemälde Ankauf

Hat man nicht einige Semester Kunstgeschichte studiert, wird es schwerfallen ein Ölgemälde hinsichtlich seiner Qualität zu beurteilen, aber es gibt einige Tipps die man beachten kann und die auch dem ungeschulten Laienauge beim Ölgemälde Ankauf helfen können.

So schützt man sich vor Fälschungen

Zurzeit werden in Asien unzählige Kopien von Ölgemälde zum Ankauf in Europa angefertigt. Wie immer erkennt man diese Massenware an der minderwertigen Qualität. Die verwendeten Farben wirken matschig und es fehlt an der für Ölgemälde so typischen Leuchtkraft. Das liegt daran, dass keine teuren Künstlerfarben mit einem hohen Anteil natürlicher Pigmente verwendet wurden, sondern billigste Ölfarbe die mit wesentlich geringerem Pigmentanteil hergestellt wurde. Die Malweise ist meist schlampig und bei den meisten Bildern fehlt der typische Überzug aus Firnes, der die Farben schützt und vor dem Ausbleichen bewahrt.

Auf Originale achten

Das Wichtigste beim Ölgemälde Ankauf ist jedoch das Wort „Original“. Kann ihnen der Verkäufer nicht zusichern, dass es sich um ein Original handelt wird es in der Regel auch keines sein. Erst ein handgemaltes Unikat gibt ihnen beim Ölgemälde Ankauf die Gewissheit, dass es nicht auch beim Nachbarn an der Wand hängt. Deshalb, warum nicht einmal beim Ölgemälde Ankauf einen jungen Künstlers berücksichtigen, der sich vielleicht noch keinen Namen gemacht hat? Sehr viel teurer ist der auch nicht, aber man hat immerhin die Chance das sich das Ölgemälde zu einer echten Kapitalanlage mausert.

Alte Gemälde verkaufen oder lieber behalten?

Antiquitäten: Reizvoll oder wertvoll?

Neben einem oft ideellen Wert können Antiquitäten je nach Zustand und Epoche einen hohen materiellen Wert besitzen. Ob als Einzelstück oder gesamte Wohnungseinrichtung – wertvolle antike Möbel und Bilder stehen hoch im Kurs. Wer beispielsweise alte Gemälde verkaufen oder kaufen möchte, sollte sich bei Auktionen umsehen oder sich in einem Antiquitätenhandel in seiner Nähe beraten lassen. Um die Jahrhundertwende wurden von bekannten und unbekannten Künstlern viele Landschaftsbilder auf Leinwand gemalt. Wenn ein solches Kunstwerk schon längere Zeit im Besitz der Familie ist und man sich davon trennen möchte, dann lohnt es sich, über den Wert Erkundigungen einzuholen, bevor man das alte Gemälde verkaufen möchte.

Dachbodenfund

Nicht jeder Ölschinken, der beim Entrümpeln einer Wohnung oder auf dem Dachboden gefunden wird, ist tatsächlich etwas wert. Wer sich absolut sicher sein will, ob es sich lohnt verstaubte alte Gemälde zu verkaufen, sollte einen Experten befragen. Dabei kann das Honorar für den Sachverständigen den Wert des Bildes übersteigen. Anderenfalls weiß man erst durch ihn, ob man alte Gemälde verkaufen oder doch als Erinnerung lieber behalten möchte. So mancher Spitzweg wurde bei der Oma im Gartenhäuschen entdeckt und als wertvolles Kunstwerk erst durch einen Sachverständigen erkannt.

Alte Gemälde verkaufen

Ob antiker Spiegel, Gründerzeitmöbel oder altes Ölgemälde, wer Antiquitäten und alte Gemälde verkaufen will, wendet sich zuerst an einen Antikhandel. Wer dem Charme von Flohmärkten nicht widerstehen kann und als Schnäppchenjäger gern stöbert, sollte auf der Suche nach alten Möbeln und Bildern entsprechende Termine nicht verpassen. Mit etwas Glück können Sie billig erworbene alte Gemälde verkaufen und damit eine hohe Gewinnspanne erzielen.

Fotokunst

Fotokunst – wenn der Augenblick zur Ewigkeit wird

Die Fotokunst hat ihre Anfänge wohl im Jahr 1837, als Daguerre durch sein verbessertes Verfahren Fotografien dauerhaft und brauchbar werden ließ. Anders lässt sich nicht erklären, dass bis heute dieses Verfahren in der Bildenden Kunst und somit in der künstlerischen Fotografie ihre Anwendung findet. War zu Beginn noch die Sichtweise der alten Malerei ausschlaggebend, entdeckte man doch sehr schnell die Vorzüge der Fotokunst gegenüber der Malerei. So kann eigentlich nur in der Fotokunst der Abstand der fotografierten Realität zu der Aussage des Künstlers derart gesteigert oder verringert werden, dass daraus Kunst entsteht.

Zeitlosigkeit der Innenwelt

Gerade im ansonsten klassisch eingerichteten Wohnbereich entstehen mit solchen Bildern Raumerweiterungen, ohne die Umgebung in Frage zu stellen, sondern – ganz im Gegenteil – der Innenwelt eine Zeitlosigkeit zu geben, wie sie meist mit Antiquitäten ausgedrückt werden soll. Ob bei der jeweiligen Fotokunst die Farbnuancen oder die Form des Abgebildeten oder nur eine Stimmung aus Licht und Schatten eine Rolle spielen soll, ist eben der gewollten „stillen“ Aussage der Gesamteinrichtung überlassen. Der Augenblick eines Zustandes oder eines Geschehens aggregiert, d.h. verdichtet sich äußerlich wie innerlich in dem Bedürfnis einer Zeitlosigkeit, die eine Ahnung von Ewigkeit zeigt.

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Gemälde Mystifizierung der Natur

Die romantischen Gemälde des 19. Jahrhunderts verstehen es in den ersten 50 Jahren vor allem, mit detailreichen Landschaftsdarstellungen von oft großer Tiefenwirkung die Natur zu mystifizieren und den Menschen als Teilhaber dieser Naturwirkung darzustellen (beispielsweise bei Caspar David Friedrich). Eine Verlagerung des Inneren nach außen, die subjektive Perspektive zeigt sich vor allem in den Farben und dem Umgang mit dem Licht. Auf die Spitze getrieben wird die subjektive Wahrnehmung etwa in den unheimlichen Werken Goyas und Füsslis mit verfremdenden Hell-Dunkel-Effekten, Fabelwesen und Geistern. Gemälde des 19. Jahrhunderts aus der Epoche der Romantik drücken in Landschaften wie Menschen neben Schönheit meist Ruhe, Nachdenklichkeit und Melancholie bis hin zu Düsternis und Hoffnungslosigkeit aus. Menschen sind meist als Künstler und Freigeister dargestellt.

Gemälde des 19. Jahrhunderts – Verschiedene Strömungen

Andere Gemälde des 19.Jahrhunderts verfolgen zum Teil gegenteilige Ziele. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts bildet sich der Impressionismus als wichtigste neue Strömung heraus. Hier werden hellere Farben verwendet und Flächen in kleine verschiedenfarbige Striche oder Punkte (extrem im Pointillismus) aufgelöst, die den realistischen Darstellungen eine starke Struktur verleihen und aus der Distanz betrachtet zu einheitlichen Farben verschmelzen. Eine zentrale Rolle kommt hierbei Lichteffekten und den dadurch hervorgerufenen Stimmungen in den meist draußen auf der Straße oder in der Natur entstandenen Bildern zu.

Pointillismus

Pointillismus bezeichnet einen Malstil der sich im späten 19. Jahrhundert entwickelte und zwischen 1889 und 1910 seine Blütezeit hatte. Synonym wird dieser Stil oft auch als Neoimpressionismus oder Divisionismus bezeichnet.

Pointillismus – Farben im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

Die Pointillisten stellten die Bedeutung der Farben in den Vordergrund. Dabei machten sie sich die damals neusten Erkenntnisse über die Farbwahrnehmung zu Nutze, wonach sich einzelne Farbpartikel, dem Gesetz des Komplementärkontrastes entsprechend, erst beim Betrachten aus gewisser Entfernung zu einem Gesamteindruck zusammenfügen. Dafür wurden von den Malern fast ausschließlich die reinen Farben Rot, Grün, Blau und ihre Komplementärfarben verwendet und das Bild in einem Raster aus feinen Farbpunkten gemalt, woher sich auch der Name des Malstils (von französisch „point“ für Punkt) ableitet. Ein weiteres Merkmal des Pointillismus ist der oft geometrische und geradlinige Bildaufbau. Anders als beim Impressionismus wird keine realistische Momentaufnahme angestrebt, sondern eine durchdachte Komposition.

Begründet wurde der Pointillismus von Georges Seurat und Paul Signac. Weitere Vertreter dieser Malrichtung sind Henri Edmond Cross, Théo van Rysselberghe und Camille Pissarro, wichtigster deutscher Vertreter ist Paul Baum.