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Expressionismus

Der Expressionismus – Aufrütteln der Seele

Der Expressionismus ist ein Kunststil, der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entstand, seine Hochzeit in den Jahren von 1905 – 1923 hatte und heute als Aufbruch in die Moderne gilt. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort „expressio“ ab, das für Ausdruck steht.
Diese Form der Kunst entstand als Gegenpol zum Naturalismus und war eine Form des Aufbegehrens von Künstlern gegen die Bürgerlichkeit und ihre Zeit im Allgemeinen. Man vertrat den Ansatz, der Mensch sei im Chaos entstanden und die Welt ohne jede Moral.
Um aufzurütteln und aufzuwühlen malten die Künstler des Expressionismus deshalb oft abstrakt und mit starken, auffallenden Farben. Sehr bekannt mit ihren Bildern wurden beispielsweise August Macke und Edvard Munch.

Expressionismus in der Literatur

Auch in der Literatur gab es eine expressionistische Strömung. Als Vorbild vieler Autoren gilt das Werk Friedrich Nietzsches. Hier herrschten genauso negative Gefühle und der Umgang mit ihnen vor. Zentrales Thema ist oft der Erste Weltkrieg, der viele der Künstler entscheidend beeinflusste. Abschließend sei zu erwähnen, dass das markanteste Stilmittel des Expressionismus die negative Grundhaltung seiner Künstler ist.