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Grafik Joan Miró

Joan Miró beeinflusste insbesondere in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Kunst des Dadaismus und Surrealismus maßgeblich. Die daraus resultierende neue Kunstströmung prägte die Klassische Moderne maßgeblich. Als dessen Vertreter feierte Joan Miró mit seinen fantasievoll gestalteten Motiven tolle Erfolge und ging in die Geschichte als einer der populärsten Künstler ein, das britische Tate Modern Museum widmet dem Künstler deshalb auch in diesen Monaten völlig zu Recht eine eigene Ausstellung. Joan Miró war stets von magischen Symbolen wie Mond, Sterne, Vögel sowie Augen und Frauen fasziniert.

Miro – ein Künstlerleben mit Kreis, Mond und Stern

Zu seinen Lebzeiten sagt Joan Miró „Es gibt drei Formen, die mich ständig verfolgen: Ein roter Kreis, der Mond und ein Stern“. Dieses künstlerische Verständnis wirkt sich in den Werken des Künstlers maßgeblich aus. Auf den ersten Blick scheinen die Zeichnungen und Grafiken von Joan Miró aus der Hand eines begabten Kindes zu stammen. Die Werke von Joan Miró zeichnen sich vor allem durch die Verwendung von verdrehten Formen aus dem Bereich der Geometrie sowie durch die Einbindung von Tiergestalten aus. Besonders gern verwendete Joan Miró den Vogelmenschen. Die Bilder des häufig dunkel gekleideten Künstlers werden aufgrund der verspielten Form- und Farbgebung als „heitere Naivität“ bezeichnet.